
| Ziele und Aufgaben der Österreichischen Gesellschaft für Psychatrie und Psychotherapie | ||
| Die ÖGPP wurde gegründet, nachdem bei der letzten wissenschaftlichen Tagung der Österr.Gesellschaft für Neurologie und Psychiatrie im Mai 2000 der Entschluss gefasst wurde, die Gesellschaft aufzulösen und in getrennte neurologische und psychiatrische Fachgesellschaften umzuwandeln. Als Präsident der neu gegründeten Österreichische Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie möchte ich Ihnen kurz diese Gesellschaft und deren wichtigste Ziele vorstellen. | ||
| A. Förderung
der Psychiatrie in Österreich B. Standardisierung, Verfügbarkeit und Verbesserung von psychiatrischen Diensten in Österreich C. Fort- und Weiterbildung D. Forschungsprogramme E. Internationale Beziehungen F. Kooperation mit medizinischen und nichtmedizinischen professionellen und Laienorganisationen G. Industriekooperationen H. Veranstaltungen I. Medien |
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| A. Förderung der Psychiatrie in Österreich | zurück zum Anfang | |
Die ÖGPP versteht sich als Fachgesellschaft für die Diagnostik, Behandlung und Erforschung psychiatrischer Krankheiten. Der Therapieaspekt bezieht sich auf akute, subakute und chronisch Kranke und schließt die Rehabilitation mit ein. Psychiater sollen in enger Zusammenarbeit mit benachbarten medizinischen, aber auch außermedizinischen Fachdisziplinen, die Therapie psychischer Erkrankungen (z. B. von affektiven Störungen, psychotischen Erkrankungen, hirnorganischen Störungen, Demenzen, Sucht- und Abhängigkeitserkrankungen, Angststörungen, Ess-Störungen, Schlafstörungen sowie psychosomatischen Erkrankungen usw.) übernehmen Der Psychiatrie kommt damit eine zentrale Rolle innerhalb der medizinischen und psychosozialen Versorgung zu. Förderung der öffentlichen und politischen Aufmerksamkeit für die Bedeutung der Psychiatrie und Bekämpfung von Stigma und Vorurteilen stellen wichtige Ziele der Österreichischen Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie dar. Gemäß Untersuchungen der WHO sind psychiatrische Erkrankungen im Zunehmen begriffen und von hoher gesundheitspolitischer und volkswirtschaftlicher Relevanz. Dementsprechend wichtig sind die fachgerechte rechtzeitige Behandlung und der Abbau von vorurteilsbedingten Diskriminierungen gegenüber psychiatrisch Erkrankten. Durch gezielte Aktionen, wie Aktionsjahre, Antistigma-Kampagne, Kongresse, Workshops und Kooperation mit Medien sowie anderen Initiativen soll die Bedeutung der Psychiatrie im gesamten Feld der Gesundheitsversorgung unterstrichen werden. Dazu sollte die öffentliche Hand eingebunden werden. |
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| B. Standardisierung, Verfügbarkeit und Verbesserung von psychiatrischen Diensten in Österreich | zurück zum Anfang | |
Der Standard der österreichischen Psychiatrie muss sowohl im niedergelassenen als auch im Krankenhausbereich kontinuierlich evaluiert und verbessert werden. Durch entsprechende Erarbeitung von Leitlinien ist psychiatrisches Handeln im diagnostischen und therapeutischen Bereich an internationalen Standardszu orientieren. Dies wird Diagnose, Therapie und Rehabilitation psychiatrischer Erkrankungen auf einem hohen, vergleichbaren Niveau etablieren. Dementsprechend soll die ÖGPP auch allen Bundes- und Landesgremien beratend zur Seite stehen, wenn Psychiatrieentwicklungspläne erarbeitet und umgesetzt werden. Auch Maßnahmen zum Qualitätsmanagement werden von der ÖGPP unterstützt. |
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| C. Fort- und Weiterbildung | zurück zum Anfang | |
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| D. Forschungsprogramme | zurück zum Anfang | |
Die ÖGPP ist sich bewusst, dass Innovation und Verbesserung ebenso wie internationale Wettbewerbsfähigkeit im Bereich der Psycho- und Neurowissenschaften und der klinischen Forschung wesentliche Schwerpunkte einer Fachgesellschaft sein müssen. Die ÖGPP erklärt als wissenschaftliche Gesellschaft, dass sie die Forschung in Österreich unterstützen wird, Kooperation mit nationalen und internationalen Gesellschaften eingehen wird und sich des weiteren an Forschungsprojekten auf internationaler Ebene beteiligen sowie Informationen über Forschungsprogramme erheben und weiterleiten wird. |
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| E. Internationale Beziehungen | zurück zum Anfang | |
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| F. Kooperation mit medizinischen und nichtmedizinischen professionellen und Laienorganisationen | zurück zum Anfang | |
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| G. Industriekooperationen | zurück zum Anfang | |
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| H. Veranstaltungen | zurück zum Anfang | |
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| I. Medien | zurück zum Anfang | |
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